Verbraucher sind zeitlich, finanziell und emotional belastet.
Verbraucher leisten die Arbeit der Händler und Hersteller: Informieren, Vergleichen, Zusammenstellen, Selbstbedienen, Testen, Bewerten, Werben, ...
Wegen schlecht durchdachter Produkte und ggf. einer geplanten Obsoleszenz sind Verbraucher ständig am Nachkaufen. Dadurch kauft man notgedrungen billig. Denn man will seine Güter vermehren und wird davon durch den unverhofften Zwang, Gekauftes schon wieder zu ersetzen, behindert.
Billig bedeutet meist: ein schlechtes Gewissen zu haben gegenüber dafür ausgebeuteten Menschen.
Billig bedeutet meist auch: viel zu hohe Umweltbelastung:
Bei aller Globalisierung,
bei aller Angebotsvielfalt und
unter dem Druck, endlich Umweltmitverantwortung zu tragen,
fehlen kompetente Instanzen,
- die Produkte untersuchen können,
- gute Produkte identifizieren und
- deren Verfügbarkeit, falls nötig, global fördern.
- Instanzen, die über Kauf, Verwendung und Wartung dieser Produkte informieren.
- Instanzen, bei denen die ungeschminkte Wahrheit geschrieben/gesagt wird, unabhängig
- von Lobby
- und Mainstream
Durch die Informationen solcher Instanzen, können Verbraucher kompetenter einkaufen und ihr Gerät besser nutzen.
Sie können auf Händler einwirken, ihre Palette um gute Geräte zu erweitern. Geräte, die existieren, aber in den Sortimenten der Großhändler fehlen. Marktbeherrschende Großhändler brauchen noch viel Druck, um im 21. Jahrhundert anzukommen. Marken sollten sich nicht unverdient auf ihrem regionalen Territorium ausruhen können, sondern regionale Hersteller müssen durch die Globalisierung motiviert werden, Produkte zu verbessern.
Informierte Verbraucher verhindern, dass gute Geräte aufgrund von Unkenntnis der Produzenten, Händler und Medien etc. womöglich zugunsten schlechterer Geräte, vom Markt verschwinden.
Informierte Verbraucher können sich dafür einsetzen, dass ein Relaunch von Geräten ggf. auch wieder zurück genommen wird, falls dem Hersteller wichtige Infos bei der Neukonzeption gefehlt haben.
Nicht nur Händler, auch Hersteller müssen Verantwortung für ihre Produkte tragen. Es darf Herstellern nicht egal sein, wie die Verbraucher mit den Produkten zurecht kommen.
...
Das Thema genau Hinschauen und konsequent Handeln lässt sich von Experten fest umgrenzter Produktsorten völlig anderer Branchen ähnlich sinnvoll umsetzen.
Sinnvoll ist: zugunsten der Umwelt - nur gute Produkte herstellen!
Daran handfest mitwirken, halte ich für eine zeitgemäße, vorrangige Aufgabe - beispielsweise eines Museums.
um schnell das Zwischenprodukt herzustellen: Strickschnüre, Strickschläuche und -bahnen.
Die Kunst und lustvolle Herausforderung liegt nämlich erst im "freien Umgang" mit diesem Zwischenprodukt. Daraus lassen sich unendlich viele witzige, nützliche und schöne Dinge sowie anspruchsvolle Unikate kreieren. - Ein ausgesprochen genügsames Hobby, für das man nicht ständig Zubehör nachkaufen muss, sondern auch viele Reste attraktiv verwerten kann.
Der Mikrokosmos rund um Strickliesel, Strickmühle und Strickschnur ist ein kleines Paradies für
Der Bestand wird regelmäßig gepflegt, katalogisiert und erweitert.
Bei Führungen wird zum Ausprobieren eingeladen, um Aspekte der Ergonomie, Ökologie und Ökonomie zu erleben.
Denn auch Strickmühlen werden manchmal
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein kritischer Blick auf die Kurbel-Literatur aus Anwendersicht.
Als Museumsbetreiberin liegt mir daran, das Wissen in unserer Gesellschaft um das Kulturgut “Strickmühle”
Als informelle Basis soll das Strickmühlen-Museum mit KurbelArt-Galerie
Ihre Strickmühle ist kaputt und lässt sich nicht mehr reparieren? Bitte nicht weg werfen! Und schon gar nicht einem potentiellen Strickmühlenfan auf einer Handelsplattform unterjubeln.
Kurbelursel will fürs Museum noch irgend etwas Verrücktes daraus basteln.
Versand-Anschrift im Impressum.
Danke fürs Nicht-Blockieren: Datenschutz
Neuen Kommentar schreiben